Wie doch die Zeit vergeht
Und es gibt doch ne ganze Menge zu berichten. Hm, also Anfang März hab ich ne Woche außerhalb Jenas verbracht, war erst zwei Tage in Marburg und habe mir das Bibs (Marburger Bibelseminar) angeschaut und für richtig gut befunden. Danach war ich zwei Tage im Werratal und hab da nen Kumpel besucht, weitere tiefe Einblicke in die dortoge LKG gewährt bekommen. Das war einfach mal ziemlich hart. Ich kam von einer Bibelschule, wo von Katholiken bis Pfingstler so ziemlich alles vertreten ist und eine gute Gemeinschaft pflegt dann in die harte gemeindliche Realität aufzuschlagen, wo alle die geistliche Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen, wo keiner dem anderen zuhört sondern einfach seine möglicherweise eingeschlafenen Standpunkt zum x-ten Male wieder breittreten muss.
Das war schon echt traurig miterleben zu müssen. den Rest der Woche habe ich dann auf der Frühjahrsvertreterversammlung des Deutschen Jugendverbandes "Entschieden für Christus" zugebracht. Da habe ich auch nun mal eine praxisnahe Auslegung von Matthäus 25, 29 kennen gelernt: Wem schon viel gegeben ist (an ehrenamtlichen Tätigkeiten, Terminen etc.), dem wird noch mehr gegeben werden (an ehrenamtlichen Tätigkeiten, Terminen etc.) und wem wenig gegeben ist, dem wir dauch das noch genommen werden usw.-
Insgesamt ist mein Fazit: Es ist halt Gremienarbeit und auch wenn es inhaltlich uns Thüringer nicht so gewaltig berührt sind doch die Begegnungen ganz nett. Ein Ausflug in das kleine hübsche Städtchen Alsfeld war dann auch noch mit dabei.
Dann ist erstmal gar nicht soviel passiert, außer dass ich meinen Vertrag für Marburg unterschrieben und abgeschickt habe. Am 28./29.03. haben mein Papa und ich den Benne mit seinem Umzug nach Greifswald begleitet.
Das war schon recht lustig. Wir hatten einen großen Nissan-Transporter mit gaaaanz viel Platz.
einmal quer durch Berlin war schon interessant und dann eine bis dahin mir völlig unbekannt Gegend nördlich von selbigem. Wir hatten richtig schön warmes Wetter und Sonne und haben dann beschlossen, dass wir unbedingt noch im Greifswalder Bodden anbaden müssen, wenn wir schon da sind. Aber erstmal haben wir nach dem Ausladen und Einräumen von Bennes Zimmer noch ein bisschen die Gegend erkundet und abends eine Kneipe gesucht, was sich gar nicht so einfach gestaltete. Am nächsten Morgen sind wir dann tatsächlich an den Strand gefahren und baden gegangen. Es war echt frisch! vor allem geht es dermassen sanft ins wasser, dass man erstmal so 250m ins wasser laufen muss um wenigstens mal untertauchen zu können...
Anschließend haben wir uns noch die Kirchen von Greifswald angeschaut und dann gings auch schon wieder nach Jena zurück, wieder quer durch die Hauptstadt. Am 30. bin ich dann schon nach Neustadt am Rennsteig aufgebrochen - zur Osterkinderfreizeit des Thüringer EC. davon berichte ich aber gesondert, sonst schreib ich mir hier noch die
Finger wund...

4 Kommentare:
Im März anbaden???? Na ihr seid ja verrückt. ;) Da hat man doch gar nix von der schönen Ostsee, zumindest kann man das baden doch gar nicht genießen...
Aber schön isses schon bei uns oben, gell? =)
Was für einen Vertrag hast du denn abgeschlossen, wenn ich fragen darf?
Viele Grüße aus Erfurt
Maria
ach wenn man bei sch�nem Wetter da ist, dann ruft das Meer... da oben fehlen halt die Berge. es ist alles derma�en platt geb�gelt. naja. ich hab in Marburg nen Ausbildungsvertrag unterschrieben. und so nach und nach werde ich nun auch die Bilder hochladen, zum untermalen meines Berichtes...
Auch wenn das Meer gerufen hat, besonders glücklich seht ihr aufm Rückweg ja nicht aus... *hihihi*
Ach übrigens: wenn du mal auf Usedom Fahrrad fahren solltest, wirst du dir sicher noch mal überlegen, ob wirklich alles so plattgebügelt ist. =)
Hier ist der Bademann Nr. 2! Und das wir so finster drein gucken liegt daran, dass wir sauer waren, dass das Wasser nicht noch kälter war!
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