28.2.07

Werbepause

Keine Angst, hier kommt kein wirklicher Werbeblock, wir sind ja nicht beim TV. Aber endlich ist nun der Trailer zur neuen Stadtwerke Jena-Pössneck Energiesparaktion online. Warum ich das hier erwähne? - Nun, ich war daran beteiligt und deshalb wollte ich euch das Ergebnis nicht vorenthalten. Die Werbeagentur, die meinen Schwager beschäftigt war mit dem Trailer und anderen Sachen beauftragt und hatte mir die Vertonung des Clips weitergereicht. Viel Spass damit: Energiedetektiv

25.2.07

Endlich zuhause


Spiel, Satz, Sieg. Gestern war das alljährliche Volleyball des TEC wieder in Jena. Und es war super spannend, weil es vorneweg viel Spekulationen um so ein paar Geheimfavouriten gab. Jena hat das Turnier seit Jahren fest im Griff und der Pokal blieb entsprechend immer hier. Dieses Jahr gab es nun viele Gründe, die dafür sprachen, dass die Trophäe wandern geht. Bei schönem, frühlingshaftem Wetter begannen die Spiele leicht verspätet, 15 Mannschaften waren angetreten. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit 8 bzw. 7 Mannschaften, da nur zwei Felder genutzt werden konnten. Ich mag immer das erste Spiel nicht so sehr, weil ich den Gegner schlecht einschätzen kann und deshalb meistens verunsichert bin. Aber alles kein Problem und so siegten wir Jenaer - mal mit größerem, mal mit weniger Abstand - uns zum Platz eins unserer Gruppe. Spannend war besonders das Spiel gegen Orlamünde, weil diese uns sehr oft (um nicht zu sagen fast immer) beim wöchentlichen Volleyballspielen besuchen kommen und wir wussten, dass sie gut sein würden. Entsprechend knapp und spannend war dann auch dieses Match.

Dann kamen die Spiele um die Plätze und da ging dann richtig die Post ab. Wer hätte es geahnt: Im Finale standen sich dann wieder Jena und Orlamünde gegenüber und es wurde ein schöner, freundschaftlicher Schlagabtausch befreundeter Mannschaften. Die Stimmung war toll, und es war eigentlich egal wer gewinnen würde. Es hat einfach Spass gemacht.

Deshalb DANKE an alle Mannschaften f�r so ein nettes kleines Turnier. Vielleicht sollten wir uns mal ein Motto für die nächsten TEC-Volleyball-Meisterschaften ausdenken, ähnlich dem FussballWM Motto: Wettkampf unter Freunden oder so.
Achso, und endlich zuhause ist nun der Wanderpokal. Musste er die letzten Jahre immer jährlich abgestaubt werden, darf er jetzt in Ruhe und Würde verstauben, er bleibt jetzt in Jena...
Danke liebe Teamer: Hanne, Lydia, Isa, Christian, Benne, Jojo, Daniel und Erik. Das Miteinander beim Spiel ist mit euch echt genial!

20.2.07

(No Title)

Irgendwie fühle ich mich ein stückweit innerlich geführt, einen neuen Eintrag hier zu hinterlassen. Einfach so. Nur worüber könnte ich schreiben?! Ach, ich schreib einfach was ich so die letzten Tage gemacht habe. Ich habe geschlafen und gegessen und getrunken. Und dann eben halt noch andere Sachen: Spieleabend, Kochen mit Freunden, eine Sitzung von Leuten aus unserem Gemeindeverband, die sich musikalisch einbringen. Ja und gestern hab ich mich mit nem guten Freund in Gotha beim McD getroffen und anschliessend bin ich mit unserem EC-Jugendreferenten in den Thüringer Wald wandern gegangen. Das war sehr nett und wir hatten gute Gespräche über alles mögliche. Und es war das erste Mal, dass wir sowas gemacht haben. Die Wege waren entweder recht matschig, oder sie waren vereist (zum Glück sind wir nicht hingefallen) oder es lagen noch Bäume vom letzten Sturm im Wege oder auch alles zusammen. Und dann kam gestern spätabends noch der Paukenmann mit seiner Freundin vorbei und wir haben noch eine Runde Tee getrunken und geschwatzt. Und wen hat das jetzt interessiert?!

16.2.07

Alles neu macht der Februar

Ich habe es nun gewagt. Der Blog ist upgedated und mein Profilbild ist auch noch da. Das ist toll.
Ansonsten ist nicht sooo viel los. Ach doch, ich muss eben noch ein Rezept für Sesampaste suchen. Am Sonntag werde ich nämlich mit ein paar Freunden Falafel machen und dazu Salate und überhaupt. Und Sesampaste haben wir heute beim Einkaufen leider nicht gefunden. Dafür immerhin Bulgur. Man lernt nie aus... Aber egal.
Ach und ihr dürft mir gerne auch sagen, ob euch die geänderten Farben gefallen oder ob ihr die doof findet.

14.2.07

Liebe Liebenden


Also heute ist wieder dieser jährliche Tag, den die Verliebten lieben (okay, meist nur die glücklich Verliebten). Und die Anderen?! Jaaaaa, manchmal ist das wohl echt blöd. Und ich habe so in ein paar befreundeten Blogs gelesen, dass sich da die Blogger in ihren jüngeren Einträgen fleissig bei ihren Freunden bedankt haben für die guten und schlechten Zeiten die sie miteinander durchgemacht haben. Und das will ich jetzt auch einfach mal tun, anlässlich des Valentinstages.
Liebe Freunde (ihr wisst wer sich angesprochen fühlen darf), ich möchte euch einfach mal ein großes DANKESCHÖN sagen, dafür, dass es euch gibt. Ich bin zwar oft ein ganz schöner Eigenbrödler, aber was wäre ich ohne euch (ich wills gar nicht wissen)!? Danke für eure Zeit, eure Gedanken, eure Worte, eure Ermutigung und Kritik. Danke für eure Begleitung, euer Einfach-Dasein. Danke für das gemeinsame Aushalten von Schmerz und die Freude am Spass. Es wird sich ja dieses Jahr einiges ändern. Ich hoffe, bete und wünsche, dass unsere Freundschaften bestehen bleiben, ja, dass die sich trotz Entfernungen räumlicher Art sogar vertiefen.
Okay, es gibt da noch ein paar Leute, die mir auch sehr wichtig sind und die nicht zum Freundeskreis zählen: Meine (wachsende) Verwandtschaft: Mein Papa, meine beiden Schwestern nah und fern samt meinen Schwagern, mein Bruder und meine Schwägerin, meine Großmutter, meine Nichten und Neffen, meine Tante und meine Cousins und Cousinen mit ihren Familien. Es ist schön, dass es euch alle gibt! Und ich habe euch sehr gern!

Und weils so schön ist, bin ich jetzt so frei und veröffentliche den aktuellen Stand der Familiendinge. Ich hatte seit Ende November/Anfang Dezember den Verdacht, dass ich dieses Jahr zum 7.Mal Onkel werden könnte. Ich hatte keinen wirklichen Anhaltspunkt, es war nur so eine vage Vermutung, die ich seit Januar dann mit meiner jüngeren Schwester und meinem Papa teilte. Und seit gestern ist es nun soweit offiziell, dass ich es weiß: Meine Schwägerin erwartet das 5. Kind. Cool, ne?!

12.2.07

Höher, schneller, weiter

Ich muss mal wieder was los werden. Also, vor ein paar wenigen Tagen flatterte die neue "dran" rein, eine Zeitung für die twenty-somethings und welche, die sich so fühlen. Und ich war schon einiegrmassen gespannt, weil das Thema der aktuellen Ausgabe sich um die menschliche Sexualität dreht. Auch erfrischend gut die Artikel dazu. Aber ein ganz anderer Artikel hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt...
Ich tue mich seit geraumer Zeit sehr schwer mit so christlichen Massenveranstaltungen. Schön sind sie ja meisten und gut gemeint und toll geplant und professionell dargeboten - oft gute Shows, acuh wenn sie ihren "Pendants" in der säkularen Welt immer hinterherhinken. Ich war letztes Jahr auf dem WillowCreek Jugend & Junge Erwachsene Kongress in Erfurt. War ja ganz toll - nur ist DAS Christsein?! Es ist wohl nur ein kleiner, ganz kleiner Teil, rechnet man das mal in ein Verhältnis mit den Lebensstunden. Bald ist wieder JesusHouse und die Vorbereitenden zerbrechen sich die Köpfe und planen und arbeiten hart. Und wieder Frage ich mich: Wieviel authentisches Christsein (ich liebe dieses Wort) ist das?! Wieviel hat so eine tolle Veranstaltung mit mir persönlich zu tun, wieviel mit meinem Leben?! Ist schon seltsam, wieviel Energie und Aufwand in so eine Produktion gesteckt wird und ich frage mich, was wäre wenn...
Was wäre wenn diese Kraft und dieser Aufwand der für solche Großveranstaltungen aufgewendet wird in Beziehungen zu Freunden, Arbeitskollegen, Komilitonen, Schulkameraden gesteckt würde. Das wär doch was oder?!
Zurück zu der Kolumne von Theo Eißler, die mich so berührt hat: Er schreibt von einem Typen, der total die Fassade aufbaut, auf großem Fuß lebt und zum Schluss mit seinen ganzen kleinen und größeren Unehrlichkeiten im Knast landet: links in der Zelle nebenan ein Totschläger, rechts ein Mörder. Dieser Typ hatte das "Kleinsein" satt.
Und nun kommt diese gewagte These, dass wir Christen gar nicht soviel anders ticken. Wir wollen nicht klein und unbedeutend sein. Wir wollen die Welt verändern (und dabei spielen wir mit dem Gedanken auch ein bisschen Ruhm abzubekommen). Christsein ist uncool und wir wären doch gerne cool. Christen hinken meistens 15 Jahre hinter aktuellen Trends hinterher und wir wären doch gerne hinter vorgehaltener Hand auch Trendsetter. Hm, sind wir wirklich so?!
"So verfolgen wir ergeben Rick Warrens weltumspannendes Heiligungs-Programm und sehnen uns nach der zweiten Reformation.(...) Wir schmelzen mit der Euphorie der "Hillsong"-Hits dahin und wünschen uns auch ein Lobpreisteam, dessen Professionalität eine 20.000-Mann-Halle in die Knie zwingt. Wir verfolgen begeistert die "willow"-Kongresse und sind heimlich unheimlich gefrustet, dass man hierzulande vergeblich nach Vergleichbarem Ausschau hält. Halb ängstlich, halb sehnsüchtig schauen wir in Heilungsgottesdienste - weil doch, bitteschön, mehr gehen muss! Und passend dazu müssen sich Christen schon im Berliner Olympiastadion zum Lobpreis treffen. Kleiner darf's nicht sein."
Und mir fällt dann wieder diese Bibeltext aus Johannes 7 ein, wo ich letztens eine Jugendstunde drüber gemacht habe. Alle gehen nach Jerusalem feiern und Jesus' Brüder meinen, er sollte da auch hingehen, weil er da ein tolles und GROßES Publikum hätte. Also ich als PR-Berater hätte gesagt: Ja klar, sofort, let the show begin. Komisch, Jesus geht nicht hin, erst später und dann ganz unauffällig.
Irgendwie fühle ich mich grade wieder ertappt. Ich will doch nicht klein und unbedeutend sein.
"Aber wenn Christen Erfolg predigen bekommen sie Probleme mit ihrem Gründer. Der findet sich nämlich am Kreuz wieder. Rechts ein Mörder, links ein Totschläger.

Jesus macht sich klein.
Um Menschen ganz nah zu sein."
Und nicht nur der Theo glaubt, dass wir Christen DA hingehören, auch ich bin der Meinung. wie wäre es, wenn die ganzen großen Programme die uns die Menschen auf erträgliche Distanz halten gegen persönliche Beziehungen tauschen?!

10.2.07

Tata, ja er lebt noch...

...der Blog. und ich demzufolge auch *grins*. Ihr lieben Leser und Leserinnen musstet ja eine ganze Weile warten, bis hier was neues steht. Nun, die Zeit des Wartens ist vorbei. Im übrigen haben die Himbeersträucher vor unserem Haus noch bis zu Beginn diesen Jahres Früchte reifen lassen...
Also, was gibt es Neues in meinem kleinen Universum?!
Kurz vor Weihnachten habe ich recht kurzfristig die musikalische Umrahmung eines Krippenspiels meiner Gemeinde in der Goethe Galerie mit ein paar Freunden übernommen. Da wir möglichst schnell auf- und abbauen können mussten, haben wir beschlossen, keinen Drummer zu engagieren sondern mit meinen frisch fertig gestellten Drumsamples einfach ein Playback zu programmieren. Heute habe ich übrigens die vorerst letzten noch ausstehenden Samples online gestellt. Der Auftritt war okay, aber die Zeit war super stressig und als dann Heiligabend in unserer Stadtkirche (wieder das Krippenspiel nur ohne unsere musikal. Umrahmung) die Heizung kaputt war und ich als Techniker dort lange war, hat es mich dahin gerafft und ich war mal richtig schön erkältet - seit langer Zeit.

Über Silvester/Neujahr war ich dann zum Nachtreffen der Teeniefreizeit 2006 des Thüringer EC (war da ja Mitarbeiter). Ich hab allerdings nicht so viel von dem WE mitbekommen, weil ich einfach gesundheitlich nicht fit war.

Dann gab es zu Anfang des Jahres eine Jugendstunde in Rudolstadt zu gestalten und die Woche drauf einen JuGoDi in Naumburg. Da hatten wir als Thema "Wer ist Jesus für Dich!?" und das war ganz cool, weil ich mit der Anika zusammen gepredigt habe. Und wenn zwei so verschiedene Typen zusammen predigen, kann das schonmal ein dezentes Wechselbad der Gefühle bei den Besuchern auslösen ;)

Ende Januar ist immer in Bad Salzungen Jugendtag und dieses Jahr haben wir mal wieder die Lobpreisband gegeben. "Wir" sind meine Schwester Anno (Voc), mein Schwager Edi (Voc & A-Git), der Uhbeck (Voc & Keys), Kai (Dr), Gugger oder auch Daniel genannt oder einfach Gitarrenmann1 (E-Git) und ich (Voc & B). Hat Spass gemacht und auch sonst wars ganz schön.

Letzte Woche Mittwoch hab ich dann meine Weisheitszähne alle auf einmal entfernen lassen. Interessante Erfahrung. Die Schmerzen haben sich in Grenzen gehalten und weil es alle vier waren, die dran glauben durften, hab ich zur sicherheit noch Antibiotikum verschrieben bekommen - dadurch hab ich meine immer noch rumkrauchende Erkältung gleich mal mit in den Griff bekommen. Da ich brav gekühlt habe und meine Wangen nicht angeschwollen sind, bin ich gleich am nächsten Tag abends ins Werratal gefahren. Am Freitag hatte die Debbie Geburtstag und wo ich schon mal da war, konnte ich gleich mal ne JuStu dort halten. Wen es interessiert: es ging um Johannes 7 und Augenblicke Gottes und um lebendiges Wasser.
Am Samstag nach dem langen Ausschlafen sind dann Debbie, Debby (eine andere Freundin die auch auf der TF war), Debbies Eltern, Salomé (Debbies Schwester) und Bessie (großer, stinkender und liebenswerter Zottelhund) nach Eisenach gefahren. Das Wetter war zwar nicht toll, aber auf die Wartburg sind wir trotzdem. Am Sonntag durfte ich dann auch gleich im Gottesdienst wieder Klavierspielen - hm, mal sehen, ob ich das mal nicht brauche, wenn ich dort zum Godi bin.
Seit dem ist nichts Spannendes weiter passiert. Aber ich werde euch wieder etwas öfter auf dem Laufenden halten. Versprochen!