25.11.07

Musikalische Beiträge III & IV


Teil 3 war die Nacht der Kirchen in Jena. Da fiel mir kurz vor knapp ein, dass ich mich bereit erklärt hatte etw 1,5h Programm zu machen. Zum Glück gibt es befreundete Musiker, die gerne mit machen und so haben wir es noch geschafft ewin Programm auf die Beine zu stellen und dann am selben Abend nicht nur in der LKG Jena, sondern auch im Gemeindezentrum der EFG zu Gehör zu bringen. Leider hab ich keine Bilder bis auf eins, wo man nur die "Bühne" mit Equipment sieht.








Teil 4 war die Allianzkonferenz in Bad Blankenburg. Zum 2. Mal war ich damit betraut worden die Konferenzband zusammenzustellen, zu koordinieren und zu leiten. Diesmal hat auch alles viel besser geklappt als letztes Jahr, so dass wir wirklich im Vorfeld drei Probetage hatten und anschließend in Bad Blankenburg auch von den Veranstaltungen mehr mitbekommen haben. 10 Leute auf der Bühne ist auch mal was... und es war einfach nur sehr cool, mit Percussions zu den Drums und Bläsern. Eine kleine Bilderauswahl:

24.11.07

Musikalische Beiträge II

Kurz nach Pfingsten war dieses Jahr in Köln der Evangelische Kirchentag. Da die Fisherman's Fans dort einen Veranstaltungsort zu beschallen hatten und selbst aber auch an verschiedenen Orten spielen sollten, bin ich als PA-Anlagenbetreuer und Tonmischermann mitgefahren.



Vom Kirchentag selbst hab ich nicht viel mitbekommen weil der Gemeindesaal in dem wir stationiert waren ziemlich am Stadtrand lag. Ein bisschen hab ich mich geärgert, so manchen Musikakt nicht mitbekommen zu haben (immerhin waren z.B. die Newsboys dagewesen). Hier ein paar Impressionen aus meiner Mischpultperspektive:


3.10.07

Tiefengrund und Party

Nun mal was eher Aktuelles(?!) zwischendurch. Anfang Oktober hatten wir hier am Bibelseminar die ersten Suchtpräventionstage. Referent war der Leiter einer Beratungsstelle in Solingen.Thematischer Schwerpunkt war Alkoholmissbrauch und Einflussfaktoren, die das Abgleiten in Suchtverhalten begünstigen. War sehr interessant und ging ziemlich tief, weil wir auch viel über uns selbst reflektieren durften, z.B. als es um die Regeln: "rede nicht, fühle nicht und traue keinem" ging. Wie schnell ist man in so einem Verhaltensmuster drin und erschwert sich damit das Verarbeiten eigener Frustrationen. Soviel dazu.



Da am 3. Oktober in unserem Lande Nationalfeiertag ist und somit kein Unterricht für uns ins Haus stand, haben wir am Abend vorher und bis in die Nacht eine Party in unserem WG-Haus geschmissen. Wir haben hier eine sehr coole Hausgemeinschaft und eigentlich vom Einzug von uns Neuen an geisterte die Idee mit der Haus-Party durch unsere Köpfe. War sehr lustig, sich mal als DJ zu versuchen... - das muss ich öfter machen *grins*. Wir hatten so etwa 90 Gäste im Haus und es gab ganz viel Musik und noch mehr Bier (siehe Bild).

Das witzige mit dem Bier war, dass die ganzen Kisten lange nicht alle wurden, der Alkoholgenuß also Gott sei Dank nicht in Missbrauch umschlug. Das allergeilste war dann, als unsere Jungs aus dem Erdgeschoss die ganzen vollen Kisten wieder ins Auto verladen haben und just in dem Moment unser Direktor vorbeikam... Sein Blick muss sehr vielsagend gewesen sein.

24.9.07

Musikalische Beiträge I

Nun der erste Aufholbeitrag. Ziemlich genau vor einem Jahr wurde ich von Sebastian (Drummer bei den http://www.fishermansfans.de/) gefragt, ob ich Lust und Zeit hätte zu Pfingsten bei der Lobpreisband für die Jugendtage der Thüringer Baptisten mitzumachen. Konnte irgendwie schlecht "Nein" sagen und so hatten wir dann ein paar sehr lustige Proben im Vorfeld des diesjährigen Pfingstfestes. Das Zeitmanagement einiger Mitmusiker war leicht durch den Wind, so dass wir unseren E-Gitarristen immer mal per Telefon erstmal wecken mussten :) manche fanden das anstrengend...

Der Wetterbericht verhieß nicht unbedingt bestes Wetter und wir planten zum Großteil auch in Neufrankenroda (Kommunität Siloah), wo die Veranstaltung steigen sollte, zu zelten. Es war sehr beeindruckend, wie die Unwetterwolken über uns zogen, um uns die Blitze zuckten und wir alle heil und trocken blieben, abgesehen von nächtlichen Ausflügen zu Fuß ohne Regenschutz. Danke Gott für die Bewahrung!

Das Musikmachen hat viel Spass gemacht, auch wenn das Zusammenarbei-ten mit dem Techniker nicht immer leicht war. Dafür waren die Leute in der Band sehr cool unterwegs und es hat echt gerockt. An dieser Stelle der obligatorische DANK an meine lieben MitmusikerInnen: Hat viel Freude gemacht mit euch!!!

Thematisch ging es um unser Leben als eine Art Ausdauerlauf und der Referent legte viel Wert darauf, dass man nicht als Einzelkämpfer loszieht, sondern sich mit Begleitung versorgt: Mentoren, Seelsorger und Freunde. Hat echt gut in meine Situation gepasst, wo doch bei mir im letzten Jahr sehr viel im Umbruch war und ich Zeiten mit guten Freunden und meiner Mentorin sehr genossen habe neben der Unterstützung meiner Familie.

Auf den Bildern seht ihr das beeindruckende Wetter, einen Blick auf die Teilnehmer, meinen Arbeitsplatz (Basser und Keyboarder in Personalunion) und natürlich die Band!!!

20.9.07

Und weiter geht's


Liebe Leserinnen und Leser, ja man mag es kaum glauben, aber dieser Blog lebt tatsächlich noch. Es ist so unglaublich viel in den letzten Monaten passiert und ich weiß gar nicht, wo ich hier mit dem Berichten anfangen soll...

Und ich habe auch ne ganze Menge Bilder zum Veranschaulichen.


Vielleicht erstmal die wichtigste Veränderung in meinem Leben: ich habe mein Studium an den Nagel gehängt und nun bin ich in Marburg/Lahn und habe am Marburger Bibelseminar eine Ausbildung zum Jugendreferent (kirchlich anerkannt)/Erzieher(staatlich anerkannt) begonnen. Bin gut angekommen und fühle mich hier auch sehr wohl. Diese Entscheidung stand eigentlich schon sehr lange ins Haus - nur habe ich mich schwer mit der Entscheidung getan ;)


Also freut euch auf bald mehr von den letzten Monaten und aus Marburg

29.6.07

Theater vorbei, Hamlet tot

Nun endlich will ich mal die Zeit nutzen und hier ein bisschen weiterschreiben. Also, das Theaterspielen war toll und gerade der letzte Auftritt war genial, weil alle nochmal so richtig losgelegt haben. Es handelte sich ja um so eine Bearbeitung von Hamlet und das ganze war kulissenmäßig in die 20er und ins Mafiaumfeld gerückt worden. Wir Musikerschauspieler haben teilweise mit den Tränen zu kämpfen gehabt, weil es so komisch war. Hinterher gab es noch ein sehr leckeres Grillfest und ein paar Gespräche, teilweise sogar ziemlich tiefgründig.

24.5.07

Stockspiele


Komische Sachen gibt es. Da wird einem ein virtueller Stock nachgeworfen (oder zugeworfen?!) und der besteht aus Fragen (was noch seltsamer ist!?). und mich hat er gleich mal doppelt getroffen: Anika und Marie. Mädels, das nächste mal warnt mich bitte vorher, das kann nämlich ins Auge gehen ;)

Jobs, die du in deinem Leben gerne getan hättest: Also, ich hoffe eigentlich, dass mein Leben noch ein paar Jährchen dauert... Wenn diese Frage darauf abzielt, was ich mir bisher so gewünscht hatte an Berufen, dann folgende: als Lausbub wollte ich immer Kunstschmied werden. Das gab sich aber ganz schnell, als ich angefangen habe Pop/Rockmusik zu mögen und dann auch selber zu machen. Ab da wollte ich immer Musiker werden. Später hat sich das dann in Richtung Tontechniker und Produzent gewandelt. Prediger/Pastor fand ich auch interessant und ... nun, wir werden sehen.

Filme, die du immer wieder anschauen kannst: Oh, schwieriges Terrain. So spontan fällt mir nur "High Fidelity" ein (wer hätte das gedacht). "Garden State" ist auch so ein potentieller Dauergucker. Und "Zehn Dinge die ich an dir hasse". Ich glaube, es gibt dann eher so ein paar spezielle Filme, die man gar nicht gesehen haben muss. Aber das ist nicht gefragt und ich werde darauf auch nicht unbedingt antworten...

Städte, in denen du gerne leben möchtest: Hm, norwegische Städte wären toll, wobei Schweden auch nicht zu verachten ist. Da ich nicht unbedingt in Kleinstädte wöllte, blieben da oben nicht so viele übrig und ich nenn' jetzt mal ein paar: Bergen, Stavanger, Kristiansand, Oslo, Trondheim, Göteborg, Stockholm, Uppsala, Malmö, Jönkoping und wie sie alle heißen. Und ich glaube, Nashville/Tennesee würde mir gefallen...

Plätze, an denen du im Urlaub warst: An einer ganzen Reihe von Plätzen in Deutschland, von Nord nach Süd und Ost nach West. Dann noch in folgenden Ländern: Tschechei, Österreich, Schweiz, England, Norwegen und Schweden.

Deine Lieblingsserien: Frage: Was sind Serien?!

Plätze, wo du gern gerade wärst: Ein großes Studio mit einem perfekt gestimmten tollen Schlagzeug, einem Steinway D und/oder Yamaha C7 Flügel, tollen Gitarren und Bässen und Keyboards und so weiter. Oder in Norwegen irgendwo in der Natur an einem Fluss oder See. Irgendwie sowas.

Bücher, die du immer wieder lesen kannst oder gerne gelesen hast: Die Bibel kann ich immer wieder lesen, da entdecke ich meistens wieder etwas, was mir vorher entgangen ist oder mich nicht angesprochen hat und ein andermal tut es dies. Dann Bücher von Adrian Plass, die mag ich auch sehr und kann die immer wieder lesen.

CDs, die du immer wieder hören kannst: Das ist ganz schwierig, die liste wäre ewig lang und ich erspare das euch und mir hier. Es sind sehr, sehr viele. aber ich könnte ja mal einen Beitrag über meine Musikvorlieben und -einflüsse verfassen.

So, nun habe ich die Wissenswut so mancher Leser wieder etwas gefüttert. Ich werf mein Stöckchen in die Luft. mal sehen wer es fängt und sich auf diesen Thread beruft.

21.5.07

So ein Theater

kurze Mitteilung für Interessierte: yPPse geht vorübergehend unter die Schauspieler. Ja, richtig gelesen: auch wenn ich bekanntermaßen nicht gerne Theater spiele!
In Jena läuft am Theaterhaus das Stück "Denmark Complott" oder so ähnlich und da bin ich kurzerhand gefragt, erst den Bassisten zu vertreten und dann im Juni den Drummer. Heute ne Probe und Mittwoch ist Aufführung. Ich bin sehr gespannt...

3.5.07

Noch was...

Ich habe noch ein lustiges, nützliches kleines Tool für alle Gitarristen, die ein Java-fähiges Mobiltelefon ihr Eigen nennen, im Internet gefunden. Es handelt sich um einen Chordfinder und der wird freundlicherweise kostenlos von Hughes & Kettner angeboten: Link
Dort findet sich auch eine Flashplayerversion für den heimischen PC. Beides funzt bei mir, abgesehen davon, dass bei meinem Mobiltelefon der MidiPlayer nicht mit dem Chordfinder zusammenarbeiten mag. Naja.

Außerdem wollte ich noch schnell bekannt geben, wo ich dieses Jahr auf jeden Fall mit verschiedenen Bands die Bühne rocken werde: Pfingsten mach ich mit Musik auf dem Jugendtreffen der Thüringer Baptistenjugend in Neufrankenrode (Siloah). Dann Anfang August werde ich in Bad Blankenburg auf der Allianzkonferenz mitmischen (Stadthalle) und am 29. September gibt es mal wieder einen Vertretungsjob bei "Saphena". In Lauter im Erzgebirge wird da mit Tools&Tomatoes und Blossom musiziert.

Weiter gehts

Äh also die Kinderfreizeit. Ich hatte schon was dazu geschrieben, als ich aus dem Netz geflogen bin und als ich wenigstens den Text sichern wollte um ihn dann hier hin zu kopieren hat sich mein lieber Browser verabschiedet. Nun, also die Freizeit fand in Neustadt/Rennsteig statt. Dort betreibt der Thüringer Gemeinschaftsbund ein Freizeitheim. 22 Kids waren erschienen und gemeinsam haben wir schon eine recth coole Zeit verbracht. Vormittags gabs Geschichten aus der Bibel die wir dann in kleineren Gruppen auch ins Leben übertragen haben (was mal besser und mal schlechter gelang) und am Nachmittag sind wir meistens durch den Wald gejagt (Geländespiele) oder über den Fussballplatz. Gebsatelt haben wir natürlich auch, weil das ja dazu gehört genauso wie ein bunter Abschlussabend mit lustigem Theater und Eis mit Himbeeren.
Dann kam auch schon der Gründonnerstag und die Freizeit endete. Also rein ins Auto und schnell nach Hause. Da wars erstmal ziemlich kalt, weil meine lieben Vermieter nämlich im Familienurlaub in bella Italia waren... Und die nächste unschöne Überraschung war dann, dass die sich anstehende Belebung unseres Komposthaufens nun nicht nur noch durch Eingänge, sondern auch durch so blöde langschwänzige Nager zeigte, die sich auch am hellerlichten Tage ganz unverschämt bewegten. Bevor ich dann am Karsamstag in den Baumarkt gefahren bin um Rattengift zu kaufen, habe ich noch eine kleine Radtour um den westlichen Teil Jenas gemacht. Aua tat mein Hinterteil danach weh - nichts mehr gewohnt. Ostersonntag war mir der Gottesdienst einfach mal zu früh und so hab ich dann gemütlich Mittagessen gekocht (Schweinelendchen in einer Tomaten-Sahne-Sauce und Kartoffel-Kürbiskern-Rösti). Da viel mir dann noch ein einen alten Freund zum abendlichen Anbraten hinterm Haus einzuladen und so haben wir dann das Frühlingswetter am Grill genossen. Ostermontag bin ich mit jenem alten Freund recht spontan zu einem Jugendtag des sächsischen EC gefahren und habe mal so geschaut, wie sowas bei unseren Nachbarn verläuft. War wie eine Resis in die eigene Vergangenheit, weil dort Jugendtage noch im Großen und Ganzen so ablaufen wie ich das aus der Zeit kenne, als ich auch noch richtig jung war...
Dann hab ich die Woche nach Ostern recht ruhig verbracht. Allerdings habe ich noch ein Experiment gestartet, nachdem ich mir seit langem mal wieder eine Musik- und Recordingzeitschrift gekauft habe: Da war ein Artikel über das Aufnehmen von Impulsantworten drin und der war für mich nun der anlass, das mal selbst auszuprobieren. Und so habe ich die Ruhe der abwesenden Vermieter und der Nacht genutzt um mein Wohnzimmer und mein Bad "aufzunehmen". Leider sind die Ergebnisse z.T. doch um einiges Verbesserungsbedürftig, aber ich weiß nun wie das geht. Deshalb hab ich dann das Reverbeffektgerät meines Bruders geschnappt und alle Presets mir auf den PC gepackt. wer selber auch Musik am PC oder auch Mac macht und die Impulsantworten gerne möchte, der kann auf meinen eSnips-Account gehen und sie sich dort runterladen.

21.4.07

Wie doch die Zeit vergeht

Und es gibt doch ne ganze Menge zu berichten. Hm, also Anfang März hab ich ne Woche außerhalb Jenas verbracht, war erst zwei Tage in Marburg und habe mir das Bibs (Marburger Bibelseminar) angeschaut und für richtig gut befunden. Danach war ich zwei Tage im Werratal und hab da nen Kumpel besucht, weitere tiefe Einblicke in die dortoge LKG gewährt bekommen. Das war einfach mal ziemlich hart. Ich kam von einer Bibelschule, wo von Katholiken bis Pfingstler so ziemlich alles vertreten ist und eine gute Gemeinschaft pflegt dann in die harte gemeindliche Realität aufzuschlagen, wo alle die geistliche Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen, wo keiner dem anderen zuhört sondern einfach seine möglicherweise eingeschlafenen Standpunkt zum x-ten Male wieder breittreten muss. Das war schon echt traurig miterleben zu müssen. den Rest der Woche habe ich dann auf der Frühjahrsvertreterversammlung des Deutschen Jugendverbandes "Entschieden für Christus" zugebracht. Da habe ich auch nun mal eine praxisnahe Auslegung von Matthäus 25, 29 kennen gelernt: Wem schon viel gegeben ist (an ehrenamtlichen Tätigkeiten, Terminen etc.), dem wird noch mehr gegeben werden (an ehrenamtlichen Tätigkeiten, Terminen etc.) und wem wenig gegeben ist, dem wir dauch das noch genommen werden usw.-
Insgesamt ist mein Fazit: Es ist halt Gremienarbeit und auch wenn es inhaltlich uns Thüringer nicht so gewaltig berührt sind doch die Begegnungen ganz nett. Ein Ausflug in das kleine hübsche Städtchen Alsfeld war dann auch noch mit dabei.
Dann ist erstmal gar nicht soviel passiert, außer dass ich meinen Vertrag für Marburg unterschrieben und abgeschickt habe. Am 28./29.03. haben mein Papa und ich den Benne mit seinem Umzug nach Greifswald begleitet. Das war schon recht lustig. Wir hatten einen großen Nissan-Transporter mit gaaaanz viel Platz. einmal quer durch Berlin war schon interessant und dann eine bis dahin mir völlig unbekannt Gegend nördlich von selbigem. Wir hatten richtig schön warmes Wetter und Sonne und haben dann beschlossen, dass wir unbedingt noch im Greifswalder Bodden anbaden müssen, wenn wir schon da sind. Aber erstmal haben wir nach dem Ausladen und Einräumen von Bennes Zimmer noch ein bisschen die Gegend erkundet und abends eine Kneipe gesucht, was sich gar nicht so einfach gestaltete. Am nächsten Morgen sind wir dann tatsächlich an den Strand gefahren und baden gegangen. Es war echt frisch! vor allem geht es dermassen sanft ins wasser, dass man erstmal so 250m ins wasser laufen muss um wenigstens mal untertauchen zu können... Anschließend haben wir uns noch die Kirchen von Greifswald angeschaut und dann gings auch schon wieder nach Jena zurück, wieder quer durch die Hauptstadt. Am 30. bin ich dann schon nach Neustadt am Rennsteig aufgebrochen - zur Osterkinderfreizeit des Thüringer EC. davon berichte ich aber gesondert, sonst schreib ich mir hier noch die Finger wund...

3.3.07

Lehrzeilen

So, schon wieder eine Woche rum. Vorbereitung für ne Kinderfreizeit, Predigt bei nem Jugendgottesdienst, PC aufräumen, Bücher sortieren etc... Nicht weiter spannend, aber okay. Gestern gings bei der Predigt um Bartimäus (Mk 10) und seine lautstarke Wortmeldung in einer Gesellschaft, die ihn nicht hören wollte. Das coole ist ja, dass Jesus ihm nicht ein Halsbonbon über seine Wandergesellen zukommen lässt, sondern, dass er ihn hört und sich mit ihm abgibt. Bartimäus war blind und ich bin meistens taub. Ich find es immer wieder spannend, dass Jesus sich so überhaupt nicht um die üblichen Umgangsformen kümmert. Ich wäre definitiv trotz Helfersyndrom bei meiner Taubheit geblieben. Und dazu kommt ja, einen Bettler würde man wohl kaum fragen, was er will, man würde ihm vielleicht nen Döner kaufen, oder nen Café bringen oder etwas Geld geben. Sieht man ja nicht, was für Bedürfnisse noch dahinterstecken könnten. Okay, Jesus hat ihn ja heilen können. Aber bei unseren Bettlern am Strassenrand ist es vielleicht schon ein gutes, ehrliches Wort oder eine Unterhaltung. Am meisten predigt man wohl immer für sich selbst. Also, yPPse, neues Lernfeld.

28.2.07

Werbepause

Keine Angst, hier kommt kein wirklicher Werbeblock, wir sind ja nicht beim TV. Aber endlich ist nun der Trailer zur neuen Stadtwerke Jena-Pössneck Energiesparaktion online. Warum ich das hier erwähne? - Nun, ich war daran beteiligt und deshalb wollte ich euch das Ergebnis nicht vorenthalten. Die Werbeagentur, die meinen Schwager beschäftigt war mit dem Trailer und anderen Sachen beauftragt und hatte mir die Vertonung des Clips weitergereicht. Viel Spass damit: Energiedetektiv

25.2.07

Endlich zuhause


Spiel, Satz, Sieg. Gestern war das alljährliche Volleyball des TEC wieder in Jena. Und es war super spannend, weil es vorneweg viel Spekulationen um so ein paar Geheimfavouriten gab. Jena hat das Turnier seit Jahren fest im Griff und der Pokal blieb entsprechend immer hier. Dieses Jahr gab es nun viele Gründe, die dafür sprachen, dass die Trophäe wandern geht. Bei schönem, frühlingshaftem Wetter begannen die Spiele leicht verspätet, 15 Mannschaften waren angetreten. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit 8 bzw. 7 Mannschaften, da nur zwei Felder genutzt werden konnten. Ich mag immer das erste Spiel nicht so sehr, weil ich den Gegner schlecht einschätzen kann und deshalb meistens verunsichert bin. Aber alles kein Problem und so siegten wir Jenaer - mal mit größerem, mal mit weniger Abstand - uns zum Platz eins unserer Gruppe. Spannend war besonders das Spiel gegen Orlamünde, weil diese uns sehr oft (um nicht zu sagen fast immer) beim wöchentlichen Volleyballspielen besuchen kommen und wir wussten, dass sie gut sein würden. Entsprechend knapp und spannend war dann auch dieses Match.

Dann kamen die Spiele um die Plätze und da ging dann richtig die Post ab. Wer hätte es geahnt: Im Finale standen sich dann wieder Jena und Orlamünde gegenüber und es wurde ein schöner, freundschaftlicher Schlagabtausch befreundeter Mannschaften. Die Stimmung war toll, und es war eigentlich egal wer gewinnen würde. Es hat einfach Spass gemacht.

Deshalb DANKE an alle Mannschaften f�r so ein nettes kleines Turnier. Vielleicht sollten wir uns mal ein Motto für die nächsten TEC-Volleyball-Meisterschaften ausdenken, ähnlich dem FussballWM Motto: Wettkampf unter Freunden oder so.
Achso, und endlich zuhause ist nun der Wanderpokal. Musste er die letzten Jahre immer jährlich abgestaubt werden, darf er jetzt in Ruhe und Würde verstauben, er bleibt jetzt in Jena...
Danke liebe Teamer: Hanne, Lydia, Isa, Christian, Benne, Jojo, Daniel und Erik. Das Miteinander beim Spiel ist mit euch echt genial!

20.2.07

(No Title)

Irgendwie fühle ich mich ein stückweit innerlich geführt, einen neuen Eintrag hier zu hinterlassen. Einfach so. Nur worüber könnte ich schreiben?! Ach, ich schreib einfach was ich so die letzten Tage gemacht habe. Ich habe geschlafen und gegessen und getrunken. Und dann eben halt noch andere Sachen: Spieleabend, Kochen mit Freunden, eine Sitzung von Leuten aus unserem Gemeindeverband, die sich musikalisch einbringen. Ja und gestern hab ich mich mit nem guten Freund in Gotha beim McD getroffen und anschliessend bin ich mit unserem EC-Jugendreferenten in den Thüringer Wald wandern gegangen. Das war sehr nett und wir hatten gute Gespräche über alles mögliche. Und es war das erste Mal, dass wir sowas gemacht haben. Die Wege waren entweder recht matschig, oder sie waren vereist (zum Glück sind wir nicht hingefallen) oder es lagen noch Bäume vom letzten Sturm im Wege oder auch alles zusammen. Und dann kam gestern spätabends noch der Paukenmann mit seiner Freundin vorbei und wir haben noch eine Runde Tee getrunken und geschwatzt. Und wen hat das jetzt interessiert?!

16.2.07

Alles neu macht der Februar

Ich habe es nun gewagt. Der Blog ist upgedated und mein Profilbild ist auch noch da. Das ist toll.
Ansonsten ist nicht sooo viel los. Ach doch, ich muss eben noch ein Rezept für Sesampaste suchen. Am Sonntag werde ich nämlich mit ein paar Freunden Falafel machen und dazu Salate und überhaupt. Und Sesampaste haben wir heute beim Einkaufen leider nicht gefunden. Dafür immerhin Bulgur. Man lernt nie aus... Aber egal.
Ach und ihr dürft mir gerne auch sagen, ob euch die geänderten Farben gefallen oder ob ihr die doof findet.

14.2.07

Liebe Liebenden


Also heute ist wieder dieser jährliche Tag, den die Verliebten lieben (okay, meist nur die glücklich Verliebten). Und die Anderen?! Jaaaaa, manchmal ist das wohl echt blöd. Und ich habe so in ein paar befreundeten Blogs gelesen, dass sich da die Blogger in ihren jüngeren Einträgen fleissig bei ihren Freunden bedankt haben für die guten und schlechten Zeiten die sie miteinander durchgemacht haben. Und das will ich jetzt auch einfach mal tun, anlässlich des Valentinstages.
Liebe Freunde (ihr wisst wer sich angesprochen fühlen darf), ich möchte euch einfach mal ein großes DANKESCHÖN sagen, dafür, dass es euch gibt. Ich bin zwar oft ein ganz schöner Eigenbrödler, aber was wäre ich ohne euch (ich wills gar nicht wissen)!? Danke für eure Zeit, eure Gedanken, eure Worte, eure Ermutigung und Kritik. Danke für eure Begleitung, euer Einfach-Dasein. Danke für das gemeinsame Aushalten von Schmerz und die Freude am Spass. Es wird sich ja dieses Jahr einiges ändern. Ich hoffe, bete und wünsche, dass unsere Freundschaften bestehen bleiben, ja, dass die sich trotz Entfernungen räumlicher Art sogar vertiefen.
Okay, es gibt da noch ein paar Leute, die mir auch sehr wichtig sind und die nicht zum Freundeskreis zählen: Meine (wachsende) Verwandtschaft: Mein Papa, meine beiden Schwestern nah und fern samt meinen Schwagern, mein Bruder und meine Schwägerin, meine Großmutter, meine Nichten und Neffen, meine Tante und meine Cousins und Cousinen mit ihren Familien. Es ist schön, dass es euch alle gibt! Und ich habe euch sehr gern!

Und weils so schön ist, bin ich jetzt so frei und veröffentliche den aktuellen Stand der Familiendinge. Ich hatte seit Ende November/Anfang Dezember den Verdacht, dass ich dieses Jahr zum 7.Mal Onkel werden könnte. Ich hatte keinen wirklichen Anhaltspunkt, es war nur so eine vage Vermutung, die ich seit Januar dann mit meiner jüngeren Schwester und meinem Papa teilte. Und seit gestern ist es nun soweit offiziell, dass ich es weiß: Meine Schwägerin erwartet das 5. Kind. Cool, ne?!

12.2.07

Höher, schneller, weiter

Ich muss mal wieder was los werden. Also, vor ein paar wenigen Tagen flatterte die neue "dran" rein, eine Zeitung für die twenty-somethings und welche, die sich so fühlen. Und ich war schon einiegrmassen gespannt, weil das Thema der aktuellen Ausgabe sich um die menschliche Sexualität dreht. Auch erfrischend gut die Artikel dazu. Aber ein ganz anderer Artikel hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt...
Ich tue mich seit geraumer Zeit sehr schwer mit so christlichen Massenveranstaltungen. Schön sind sie ja meisten und gut gemeint und toll geplant und professionell dargeboten - oft gute Shows, acuh wenn sie ihren "Pendants" in der säkularen Welt immer hinterherhinken. Ich war letztes Jahr auf dem WillowCreek Jugend & Junge Erwachsene Kongress in Erfurt. War ja ganz toll - nur ist DAS Christsein?! Es ist wohl nur ein kleiner, ganz kleiner Teil, rechnet man das mal in ein Verhältnis mit den Lebensstunden. Bald ist wieder JesusHouse und die Vorbereitenden zerbrechen sich die Köpfe und planen und arbeiten hart. Und wieder Frage ich mich: Wieviel authentisches Christsein (ich liebe dieses Wort) ist das?! Wieviel hat so eine tolle Veranstaltung mit mir persönlich zu tun, wieviel mit meinem Leben?! Ist schon seltsam, wieviel Energie und Aufwand in so eine Produktion gesteckt wird und ich frage mich, was wäre wenn...
Was wäre wenn diese Kraft und dieser Aufwand der für solche Großveranstaltungen aufgewendet wird in Beziehungen zu Freunden, Arbeitskollegen, Komilitonen, Schulkameraden gesteckt würde. Das wär doch was oder?!
Zurück zu der Kolumne von Theo Eißler, die mich so berührt hat: Er schreibt von einem Typen, der total die Fassade aufbaut, auf großem Fuß lebt und zum Schluss mit seinen ganzen kleinen und größeren Unehrlichkeiten im Knast landet: links in der Zelle nebenan ein Totschläger, rechts ein Mörder. Dieser Typ hatte das "Kleinsein" satt.
Und nun kommt diese gewagte These, dass wir Christen gar nicht soviel anders ticken. Wir wollen nicht klein und unbedeutend sein. Wir wollen die Welt verändern (und dabei spielen wir mit dem Gedanken auch ein bisschen Ruhm abzubekommen). Christsein ist uncool und wir wären doch gerne cool. Christen hinken meistens 15 Jahre hinter aktuellen Trends hinterher und wir wären doch gerne hinter vorgehaltener Hand auch Trendsetter. Hm, sind wir wirklich so?!
"So verfolgen wir ergeben Rick Warrens weltumspannendes Heiligungs-Programm und sehnen uns nach der zweiten Reformation.(...) Wir schmelzen mit der Euphorie der "Hillsong"-Hits dahin und wünschen uns auch ein Lobpreisteam, dessen Professionalität eine 20.000-Mann-Halle in die Knie zwingt. Wir verfolgen begeistert die "willow"-Kongresse und sind heimlich unheimlich gefrustet, dass man hierzulande vergeblich nach Vergleichbarem Ausschau hält. Halb ängstlich, halb sehnsüchtig schauen wir in Heilungsgottesdienste - weil doch, bitteschön, mehr gehen muss! Und passend dazu müssen sich Christen schon im Berliner Olympiastadion zum Lobpreis treffen. Kleiner darf's nicht sein."
Und mir fällt dann wieder diese Bibeltext aus Johannes 7 ein, wo ich letztens eine Jugendstunde drüber gemacht habe. Alle gehen nach Jerusalem feiern und Jesus' Brüder meinen, er sollte da auch hingehen, weil er da ein tolles und GROßES Publikum hätte. Also ich als PR-Berater hätte gesagt: Ja klar, sofort, let the show begin. Komisch, Jesus geht nicht hin, erst später und dann ganz unauffällig.
Irgendwie fühle ich mich grade wieder ertappt. Ich will doch nicht klein und unbedeutend sein.
"Aber wenn Christen Erfolg predigen bekommen sie Probleme mit ihrem Gründer. Der findet sich nämlich am Kreuz wieder. Rechts ein Mörder, links ein Totschläger.

Jesus macht sich klein.
Um Menschen ganz nah zu sein."
Und nicht nur der Theo glaubt, dass wir Christen DA hingehören, auch ich bin der Meinung. wie wäre es, wenn die ganzen großen Programme die uns die Menschen auf erträgliche Distanz halten gegen persönliche Beziehungen tauschen?!

10.2.07

Tata, ja er lebt noch...

...der Blog. und ich demzufolge auch *grins*. Ihr lieben Leser und Leserinnen musstet ja eine ganze Weile warten, bis hier was neues steht. Nun, die Zeit des Wartens ist vorbei. Im übrigen haben die Himbeersträucher vor unserem Haus noch bis zu Beginn diesen Jahres Früchte reifen lassen...
Also, was gibt es Neues in meinem kleinen Universum?!
Kurz vor Weihnachten habe ich recht kurzfristig die musikalische Umrahmung eines Krippenspiels meiner Gemeinde in der Goethe Galerie mit ein paar Freunden übernommen. Da wir möglichst schnell auf- und abbauen können mussten, haben wir beschlossen, keinen Drummer zu engagieren sondern mit meinen frisch fertig gestellten Drumsamples einfach ein Playback zu programmieren. Heute habe ich übrigens die vorerst letzten noch ausstehenden Samples online gestellt. Der Auftritt war okay, aber die Zeit war super stressig und als dann Heiligabend in unserer Stadtkirche (wieder das Krippenspiel nur ohne unsere musikal. Umrahmung) die Heizung kaputt war und ich als Techniker dort lange war, hat es mich dahin gerafft und ich war mal richtig schön erkältet - seit langer Zeit.

Über Silvester/Neujahr war ich dann zum Nachtreffen der Teeniefreizeit 2006 des Thüringer EC (war da ja Mitarbeiter). Ich hab allerdings nicht so viel von dem WE mitbekommen, weil ich einfach gesundheitlich nicht fit war.

Dann gab es zu Anfang des Jahres eine Jugendstunde in Rudolstadt zu gestalten und die Woche drauf einen JuGoDi in Naumburg. Da hatten wir als Thema "Wer ist Jesus für Dich!?" und das war ganz cool, weil ich mit der Anika zusammen gepredigt habe. Und wenn zwei so verschiedene Typen zusammen predigen, kann das schonmal ein dezentes Wechselbad der Gefühle bei den Besuchern auslösen ;)

Ende Januar ist immer in Bad Salzungen Jugendtag und dieses Jahr haben wir mal wieder die Lobpreisband gegeben. "Wir" sind meine Schwester Anno (Voc), mein Schwager Edi (Voc & A-Git), der Uhbeck (Voc & Keys), Kai (Dr), Gugger oder auch Daniel genannt oder einfach Gitarrenmann1 (E-Git) und ich (Voc & B). Hat Spass gemacht und auch sonst wars ganz schön.

Letzte Woche Mittwoch hab ich dann meine Weisheitszähne alle auf einmal entfernen lassen. Interessante Erfahrung. Die Schmerzen haben sich in Grenzen gehalten und weil es alle vier waren, die dran glauben durften, hab ich zur sicherheit noch Antibiotikum verschrieben bekommen - dadurch hab ich meine immer noch rumkrauchende Erkältung gleich mal mit in den Griff bekommen. Da ich brav gekühlt habe und meine Wangen nicht angeschwollen sind, bin ich gleich am nächsten Tag abends ins Werratal gefahren. Am Freitag hatte die Debbie Geburtstag und wo ich schon mal da war, konnte ich gleich mal ne JuStu dort halten. Wen es interessiert: es ging um Johannes 7 und Augenblicke Gottes und um lebendiges Wasser.
Am Samstag nach dem langen Ausschlafen sind dann Debbie, Debby (eine andere Freundin die auch auf der TF war), Debbies Eltern, Salomé (Debbies Schwester) und Bessie (großer, stinkender und liebenswerter Zottelhund) nach Eisenach gefahren. Das Wetter war zwar nicht toll, aber auf die Wartburg sind wir trotzdem. Am Sonntag durfte ich dann auch gleich im Gottesdienst wieder Klavierspielen - hm, mal sehen, ob ich das mal nicht brauche, wenn ich dort zum Godi bin.
Seit dem ist nichts Spannendes weiter passiert. Aber ich werde euch wieder etwas öfter auf dem Laufenden halten. Versprochen!