18.11.06

Schnipp-Schnapp


Gestern war ich nun (für die Einladenden endlich) in Asbach im Thüringer Wald zur Jugendstunde. Meine Vorbereitungen fielen mal wieder viel zu kurz aus, weil ich ne Menge Telefonate genau da bekommen habe, wo ich gerade angefangen hatte mein Konzept auszuarbeiten... Mich begeistert schon seit längerem eine sehr kreative Methode, Bibeltexte zu erschliessen, indem man sich einfach mit denen folgendermassen auseinandersetzt: Der Text wird von Kapitel- und Verszählung befreit, ebenso von Überschriften usw. und anschließend in seine einzelnen Sätze zerlegt - im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist die Vorarbeit. Die lieben Jugendkreisbesucher in Asbach durften Markus 7, 1-23 wieder zusammenpuzzlen. Und dann haben wir die Texte wieder gelesen. Ich fand das genial, wie der Text neue Gewichtung bekam, ohne die Grundaussage zu verfälschen. Das zeigt mir mal wieder, dass Gottes Wort wirklich lebendig ist und eben nicht an Wert verliert. Mein Anliegen war, mal genau zu schauen, wo wir einfach nur leere Formen pflegen und Traditionen nachhängen. Warum machen wir etwas so und nicht anders? Ich erinnere mich noch gut, als ich eine ähnliche Methode bei einem Teencamp angewendet habe um die Leute mit dem Bibeltext sich auseinandersetzen zu lassen: da sollten sie den selber zerschneiden und anschliessend gewichten nach der Bedeutung, die dei Verse für sie persönlich haben. Ganz vielen in meiner Gruppe fiel das schwer, weil ja kein Vers der Bibel wichtiger sein kann als ein anderer... - kann eben doch sein, weil Gott mit jedem Menschen individuell redet und nicht jeder Vers zu jedem in gleichem Maße spricht. Ich habe gestern jedenfalls ne Menge über Gott und sein Wort gelernt. Und mir ist einmal mehr bewusst geworden, wie sehr wir Gott einschränken mit unseren ach so frommen Diskussionen darüber, welche Bibelübersetzung denn nun die beste ist. Ist das vielleicht auch eine Art von frommen Traditionen und Formen?! Gott spricht unterschiedliche Sprachen. Was ist wichtiger - unsere Entscheidungen, was gut, wichtig und richtig ist, oder das was Gott sagt?! Der Bibeltext sagt dazu was ganz deutliches. Das fordert mich neu heraus, darüber nachzudenken, warum und wozu ich was danke, sage und tue. Gott hat uns Menschen unterschiedlich gemacht. Das ist gut so. Nicht weil ich das so finde, sondern weil Gott das so gemacht hat!

11.11.06

Trüber November

Gerade wird es in meinem Rücken dunkler und dunkler. Dabei ist es hier erst kurz vor 15.00Uhr. Ich höre Musik von Jack Johnson und bin stolz, dass meine ersten selbstgesampleten Drumsounds im Netz stehen. Erstmal vorübergehend bei so nem Filehoster und ich muss mal sehen, wo ich die längerfristig parke. Nach und Nach will ich mein ganzes Schlagzeug samplen und für Steinbergs HALion & LM4mkII aufbereiten.

http://rapidshare.com/files/2900143/yPPses_Splashes.zip.html

Heute hat mein Neffe Linus seinen 7. Geburtstag undda werde ich dann auch bald zum Feiern zu meinem Bruder eine Etage höher gehen.
Und dann werde ich heute Abend noch einen Sprecher für meinen ersten Auftrag aus der Werbebranche aufnehmen: Ein Energiespardedektiv, der Standby-Geräte aufspürt. Nebenbei habe ich da erfahren, wenn man in Deutschland alle Standbye Geräte richtig ausschalten würde, könnten ganze zwei Kraftwerke abgeschaltet werden. Das find ich sehr bedenkenswert und deshalb hab ich auch bei mir gleich mal nach Standbye-Geräten geschaut und den Stecker gezogen...

Edit: Wenn das Zipfile bei rapidshare nicht mehr verfügbar ist, schaut mal hier nach: http://www.esnips.com/web/yPPse-Sounds
Dort werden auch meine zukünftigen Samples liegen...

6.11.06

NachTreFfen



So, Montag Vormittag. Zeit für einen neuen Eintrag hier an dieser Stelle. Am Wochenende war ich in Heimboldshausen, einem kleinen Nest im Werratal zwischen Heringen und Philippsthal. Dort sollte für die Mitarbeiter der Teeniefreizeit06 des Thüringer EC ein kleines Nachtreffen stattfinden. Also ging es Samstagmorgen los. Anika hat mich in Jena abgeholt und dann haben wir die Nadine in Weimar eingeladen und dann waren wir auch schon nach einer erzählreichen Fahrt vor Ort angekommen. Chrissi und Michél waren schon fleissig beim Kochen. Leider konnte unser sechster Mitarbeiter im Bunde nicht zu dem Termin: Tobi, wir haben dich vermisst!!! Die Zeit war gut gefüllt mit vielen Gesprächen über ne ganze Menge Sachen und es war richtig gut und intensiv. Nebenbei haben wir uns ein paar Gedanken gemacht, wie wir den Gottesdienst am Sonntag mitgestalten können. Bis zu unserer Ankunft in Heimboldshausen wussten wir ja noch nichts von unserem Glück, dass wir da mitwirken sollen. Zwischendurch waren wir auch noch ein paar Meter an der frischen Luft und sind eine kleine Anhöhe hoch spaziert, von wo man gut ins Werratal blicken konnte mit den ganzen Kaliindustrieanlagen und der Rhön bzw. dem Thüringer Wald im Hintergrund. Und dann haben wir uns Bilder der Teeniefreizeit angesehen. So ziemlich alle, die Michél zusammengesammelt hat - und das waren einige Gigabyte. Wann wir ins Bett sind hab ich mir erst am Sonntag sagen lassen...
Trotzdem zumindest wir Männers später aufgestanden sind als wir geplant hatten, war genug Zeit für ein gemütliches Frühstück und Zeit zum durchatmen vor dem Godi. Jule und Debbie, die bei der Teeniefreizeit mit gewesen sind, waren da und die ganze Familie von Debbie und noch einige andere, die ich vom Jugodi in Heringen noch kannte und es war einfach nur toll mit den ganzen Leuten. Der Gottesdienst war abwechslungsreich, aber irgendwie auch ein bisschen befremdlich, ein bisschen steif (aber definitiv nicht schlecht). Beim anschleissenden Gemeindekaffee kamen wir noch kurz mit ein paar Leuten aus der Werratalgemeinde ins Gespräch und haben uns sehr wohl gefühlt. Anika und ich sind dann noch zur Sparkasse spaziert während die anderen gekocht oder gepackt oder sich ausgeruht haben. das Essen war wie auch am Samstag sehr lecker und wir haben uns dabei wieder sehr ausgiebig und lang unterhalten. Auf der Freizeit war dafür nie so richtig Zeit und hier hatten wir die nun. Irgendwann war dann alles soweit und wir mussten uns schweren Herzens verabschieden: Anika ist weiter nach Marburg gefahren und wir anderen sind nach Arnstadt aufgebrochen, weil Chrissi und Michél dort den Gottesdienst in der LKG halten sollten. Nadine und ich sind in Arnstadt in den Zug umgestiegen und nach Weimar bzw. Jena gefahren. Mir ist es sehr schwer gefallen wieder in Jena zu anzukommen. Aber das ist ja oft nach solchen "Berg"-Erlebnissen. Mein Wochenendabschluss war dann noch ein sehr, sehr schönes Telefonat (DANKE dafür).